Zügig unterwegs | Reaktivierung der TN-Strecke

Ein Plus für Wirtschaft und Lebensqualität

Die Wiederinbetriebnahme des Schienenpersonennahverkehrs auf der Tecklenburger Nordbahn (TN) Recke – Mettingen – Westerkappeln – Lotte – Osnabrück Hbf bietet die Chance, der aktuellen und prognostizierten Entwicklung der Wirtschaft und der Wohnquartiere mit einem guten Verkehrsangebot wichtige Impulse zu geben.

Von einer umweltfreundlichen Bahnverbindung, die modernste Technik zum Schallschutz und zur Sicherung der Bahnübergänge einsetzt und eine gute Anbindung an alle Verkehrsmittel bietet, kann die Region nachhaltig profitieren.


Die Reaktivierung der TN steht für:

  • Neue Züge, neue Gleise, neue Mobilität
  • Leistungsfähiges und staufreies Verkehrsmittel
  • Moderne und umweltfreundliche Technik
  • Aktiven Klimaschutz
  • Komfort, Pünktlichkeit und Sicherheit
  • Dichten Fahrplantakt

Auf Basis der Studie aus dem Jahr 2011 wurde eine Zahl von 5.600 Fahrgästen prognostiziert. Im Nahverkehrsplan des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) ist die TN seit 2011 als vordringliches Reaktivierungsprojekt enthalten.
Im Rahmen der Standardisierten Bewertung, die im Jahr 2020 durchgeführt werden soll, wird eine erneute Prognose auf Basis aktueller Daten und Planungsstände durchgeführt.

Die Fakten


Im 30-Minuten-Takt ins Oberzentrum

Alle 30 Minuten fährt ein Zug von Recke über Mettingen, Westerkappeln, Lotte-Wersen, Lotte-Büren ins Oberzentrum Osnabrück mit Halt am Bahnhof Altstadt und Hauptbahnhof.

Moderne Züge auf neuen Gleisen

Auf erneuerten Gleisen und Schwellen sowie auf neuem Ober- und Unterbau fahren moderne Triebwagen sehr laufruhig. Sie erreichen auf der TN eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h.

Ergänzendes Busverkehrsnetz

Für die Bahnhöfe Recke, Mettingen, Westerkappeln, Wersen und Büren/Eversburg sind Zubringerverkehre im regionalen Busverkehr entwickelt worden. Die Ankunftund Abfahrtzeiten der Busse sind optimal auf die Reisezeiten der Bahn abgestimmt. Das Konzept ist in diversen Bürgerveranstaltungen in Recke, Mettingen und Westerkappeln vorgestellt worden.

Damit werden bis auf wenige Ausnahmen alle Haltestellen auch im neuen Konzept bedient.

Verknüpfungspunkt Recke

R12 30-Minuten-Takt von/nach Hopsten über den Ortskern Recke.
T29 60-Minuten-Takt von/nach Obersteinbeck/Steinbeck zum Teil per TaxiBus.

Verknüpfungspunkt Mettingen

R24 60-Minuten-Takt von/nach Ibbenbüren/Bockraden/Mettingen-Schlickelde.
R10 60-Minuten-Takt von/nach Westerkappeln über S10-Linienweg.

Verknüpfungspunkt Westerkappeln

R10 60-Minuten-Takt von/nach Mettingen/Wersen über S10-Linienweg mit Verdichtung zum 30-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit per TaxiBus.

Verknüpfungspunkt Wersen

R10 60-Minuten-Takt von/nach Westerkappeln
R11 20-Minuten-Takt unter Einberechnung der einfließenden Linie R10 vom/zum Ortskern Wersen und von/nach Osnabrück.

Verknüpfungspunkt Büren/Eversburg

R11 20-Minuten-Takt von/nach Wersen/OsnabrückLinie 17 im Stadtverkehr Osnabrück.
Von der TN besteht im 30-minTakt Anschluss in Richtung Campus Westerberg.
Diverse Linien Anschluss an den/vom Stadtverkehr Osnabrück.

Schallschutz nach neuen Richtlinien

Unter Berücksichtigung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und der Verkehrslärmschutzverordnung (Schall 03) sind passive und aktive Schallschutzmaßnahmen vorgesehen.

Barrierefreie Stationen

Bahnsteige (120 m) mit Sitzmöglichkeiten, Wetterschutz, Bahnhofsuhr, Fahrgastinformation, Wegeleitsystem, Beleuchtung, Leezenboxen. Barrierefreier Zugang zu den Zügen und zum Bahnsteig über Rampen mit taktilen Leitelementen.

Bahnübergangskonzept

Derzeit gibt es 70 Bahnübergänge. Von diesen 70 werden 22 geschlossen und 18 neu gebaut. Von den 22 geschlossenen handelt es sich um Privat-, Feld- oder Waldwege. Für Grundstückszufahrten werden alternative Wegführungen angeboten. Aufgrund der Vielzahl der bleibenden Bahnübergänge auf die gesamte Streckenlänge betrachtet ist eine Kreuzung mit der Eisenbahnstrecke ohne umständliche Umwege immer möglich. Alle Bahnübergänge werden nach den gültigen Regelwerken und gesetzlichen Vorgaben ausgestattet und hinsichtlich ihrer Schließzeiten optimiert.

Fahrgastprognose

Auf Basis der Studie aus dem Jahr 2011 wurde eine Zahl von über 5.600 Fahrgästen prognostiziert, auf Basis der zu dieser Zeit absehbaren Entwicklungen. Im Rahmen der Standardisierten Bewertung, die im Jahr 2020 durchgeführt werden soll, wird eine erneute Prognose auf Basis aktueller Daten und Planungstände durchgeführt.

Schnelle Fahrzeiten mit der Tecklenburger Nordbahn





Halbstundentakt zwischen Recke und Osnabrück


Von Recke Bf. bzw. Stichlinge nach Osnabrück Hauptbahnhof


Von Wersen Bahnhof bis OS Hbf. (TN) bzw. Osnabrück, Neumarkt (R11)



Das Verfahren zur Tecklenburger Nordbahn-Reaktivierung

2010: Nahverkehrsplanung des NWL

Eine Nutzen-Kosten-Untersuchung im Jahr 2010 führte dazu, dass die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn als Projektauftrag in den Nahverkehrsplan des NWL von 2011 aufgenommen wurde. Das damals gültige standardisierte Verfahren wurde in einer vereinfachten Form genutzt. So wurden z.B. die Kosten geschätzt und nicht berechnet und die Verkehrsmengen wurden aus Zähldaten abgeleitet. Diese Untersuchung bestätigte im Rahmen der Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung (in 2010 ohne Mitwirkung der Zuwendungsgeber), dass die Tecklenburger Nordbahn wirtschaftlich sein wird. Danach begannen die konkreten planerischen Aktivitäten seitens der RVM GmbH.

2016: Integriertes Bus-Schiene-Konzept

Im Jahr 2016 wurde eine Überarbeitung des Buskonzeptes für die Orte Recke, Mettingen, Westerkappeln und Lotte beauftragt, um den Mobilitätswünschen der Bürger/Innen gerecht zu werden und eine optimale Abstimmung mit dem Schienenverkehr zu gewährleisten. Bürgerinnen und Bürger waren zur Mitwirkung in mehreren Bürgerveranstaltungen geladen.

2019: Genehmigungsplanung und Bürgerbeteiligung

Im Herbst 2019 wurden die Planungen bis zur sogenannten Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) abgeschlossen.
So umfangreiche Projekte wie die TN-Wiederinbetriebnahme werden später in einem umfassenden Planfeststellungsverfahren unter öffentlicher Beteiligung beleuchtet. Bereits im Vorfeld dieses formellen Verfahrens, das nach der Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW beginnen wird, luden die Projektbeteiligten zur öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Die Plakate aus der Ausstellung vom 27.10.2019 finden Sie hier (PDF-Download, ca. 200 MB).

2020: Nutzen-Kosten-Untersuchung

Im Jahr 2020 soll eine umfangreiche Standardisierte Bewertung nach dem bundesweit geltenden einheitlichen Verfahren durchgeführt werden. Ein positives Ergebnis dieser Nutzen-Kosten-Untersuchung ist Voraussetzung für die weiteren planerischen Aktivitäten. Nach Abschluss der Bewertung Ende 2020 ist der nächste Schritt die Anmeldung der Reaktivierung der TN des Aufgabenträgers NWL über den Regionalrat zur Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW.

Ausblick: Planfeststellungsverfahren

Antragsteller ist die RVM, zuständige Behörde für die Durchführung des Verfahrens ist die Bezirksregierung Münster.

Die Bezirksregierung Münster wird nach Antragstellung die Pläne der RVM veröffentlichen und zur allgemeinen Diskussion stellen. Bürger und Anrainer, Träger öffentlicher Belange, Verbände und Behörden können dann Einwände dagegen erheben, die neutral geprüft werden. Es kann zu gemeinsamen Erörterungsterminen sowie ggf. zu Änderungen und Ergänzungen der Pläne kommen. Aus diesem Prozess wird sich ein abgestimmter Plan ergeben, der die Belange aller Seiten berücksichtigt.

Auf der Zielgeraden zur Inbetriebnahme 2025

Nach Aufnahme der Strecke in den ÖPNV-Bedarfsplan und Bereitstellung von Mitteln durch das Land NRW sowie abgeschlossener Planfeststellung geht es in die Reaktivierungsphase:

  • Sanierung der Strecke
  • Einrichtung der Haltepunkte
  • Umsetzung des Bahnübergangskonzeptes

Parallel beginnen die Erstellung des Fahrplans und die Ausschreibung der Verkehrsleistungen mit der Beschaffung von modernen und leisen Zügen. Bei optimalem Verlauf ist der fahrplanmäßige Betrieb der Tecklenburger Nordbahn ab 2025 vorgesehen.

FAQs

Mit der Reaktivierung kann der gesamte Korridor Recke - Mettingen – Westerkappeln – Lotte an das regionale und überregionale Verkehrsnetz Osnabrück angebunden werden. Die bestehende Infrastruktur im Oberzentrum (Straßen/ ÖPNV) ist bereits überlastet und kann zukünftige Entwicklungen nicht mehr aufnehmen. Von einer umweltfreundlichen Bahnverbindung, die modernste Technik zum Schallschutz und zur Sicherung der Bahnübergänge einsetzt und eine gute Anbindung an alle Verkehrsmittel bietet, kann die Region nachhaltig profitieren.

Die TN-Reaktivierung steht für:

  • Neue Züge, neue Gleise, neue Mobilität
  • Leistungsfähiges und staufreies Verkehrsmittel
  • Moderne und umweltfreundliche Technik
  • Aktiven Klimaschutz
  • Komfort, Pünktlichkeit und Sicherheit
  • Dichten Fahrplantakt

Betrieb

Zwischen Osnabrück Hauptbahnhof und Recke wird ein 30-Minuten-Takt (2 Fahrten je Stunde und Richtung) angeboten.

Die Betriebszeiten sind montags bis freitags von morgens ca. 06:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr. An den Wochenenden wird der Verkehr ausgedünnt. Nachtfahrten (außerhalb der Betriebszeiten) sind nicht fest eingeplant, können aber an Wochenenden oder bei besonderen Anlässen aber durchgeführt werden.

Die Ausbaugeschwindigkeit / Entwurfsgeschwindigkeit kann auf weiten Teilen der Strecke auf bis zu 80 km/h erhöht werden, partiell sind sogar 100 km/h möglich. In beengten Streckenverläufen wird die Geschwindigkeit auf 70 km/h bis auf 50 km/h reduziert.

Im Regelfahrplan sind 64 Zugfahrten pro Tag vorgesehen.

Nein, dies ist aufgrund der vorgesehen modernen Technik und der Umsetzung des Bahnhübergangskonzeptes nicht mehr erforderlich.

Die eingesetzten Züge werden nach den neuesten eisenbahnrechtlichen Vorschriften zugelassen sein. Dabei liegt ein wesentliches Augenmerk auf die Lärmemission, Sicherheitsstandard und Fahrgastkomfort. In den Planungen ist beispielhaft ein moderner Dieseltrieb des Typs LINT angenommen worden, wie er in vielen Netzen bundesweit eingesetzt wird. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine lokal emissionsfreie Antriebstechnologie zum Einsatz kommen wird. Auf anderen Netzen sind bereits Züge mit Brennstoffzellentechnologie im Einsatz oder eine Vergabe für einen Betrieb mit Akku-Triebwagen ist erfolgt. Zulassungsverfahren sind sowohl für batteriebetriebene als auch Brennstoffzellentechnologie mittlerweile abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, dass diese Technologien bis 2025 serienreif sein werden.

Die bisherigen Planungen gehen von dem Einsatz von Dieselfahrzeugen aus, jedoch werden erste Testfahrten auf anderen Netzen mit Brennstoffzellentechnologie bereits durchgeführt. Die Zulassungsverfahren sowohl für batteriebetriebene als auch Brennstoffzellentechnologie sind mittlerweile abgeschlossen. Es ist davon auszugehen, dass diese Technologien bis 2025 serienreif sein werden.

Nein, das Verkehrskonzept der TN schließt einen Güterverkehr (auch vereinzelt) aus.

Alle Verkehrsstationen werden mit Wetterschutz, Beleuchtung, Fahrgastinformationssystem und Sitzgelegenheiten ausgerüstet. Der Zugang und der gesamte Bahnsteig sind barrierefrei und haben taktile Leitelemente für sehbehinderte Fahrgäste. Der Haltepunkt Münster-Roxel, der im Jahr 2014 eingeweiht wurde, ist ein Beispiel für eine moderne Bahnstation.

Die Fahrtzeit beträgt mit dem Zug von Recke bis Osnabrück Hauptbahnhof 34 Minuten und von Lotte-Wersen bis Osnabrück Hauptbahnhof 12 Minuten unabhängig von der Verkehrsbelastung des Straßennetzes. Der SchnellBus S10 hat von der Haltestelle Recke, Stichlinge eine Fahrtzeit von 49 Minuten bis Hauptbahnhof, der RegioBus R11 ab Wersen, Bahnhof 28 Minuten, dazu kommen Verzögerungen durch den Stau in den Hauptverkehrszeiten.

Wenn Sie die TN nutzen, können Sie ab Osnabrück Altstadt fußläufig das Zentrum erreichen. Außerdem bedienen die Stadtbus-Linien M1, 51, 52, 53, 81 und 82 die Haltestelle Hasetor/Bf. Altstadt.

Infrastruktur: Bahnübergänge

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens werden die Schließzeiten jedes Bahnüberganges auch im Hinblick auf deren Auswirkungen auf die Verkehrssituation in der Nachbarschaft mit optimierten Ansätzen berechnet. Die Schließzeiten orientieren sich unter Berücksichtigung der technischen und gesetzlichen Vorgaben.

Derzeit gibt es 70 Bahnübergänge. Von diesen 70 werden 22 geschlossen und 18 neu gebaut. Von den 22 geschlossenen handelt es sich um Privat-, Feld- oder Waldwege. Für Grundstückszufahrten werden alternative Wegführungen angeboten. Aufgrund der Vielzahl der bleibenden Bahnübergänge auf die gesamte Streckenlänge betrachtet ist eine Kreuzung mit der Eisenbahnstrecke ohne umständliche Umwege immer möglich. Alle Bahnübergänge werden nach den gültigen Regelwerken und gesetzlichen Vorgaben ausgestattet und hinsichtlich ihrer Schließzeiten optimiert.

Die Bahnübergänge werden alle mindestens mit Lichtzeichenanlage und Halbschranken gesichert.

Bei den aufgelassenen Bahnübergängen handelt es sich in erster Linie um Feldwegübergänge. Hier sind durch nahe gelegene, in Betrieb bleibende Bahnübergänge entsprechende Ausweichmöglichkeiten gegeben. Aufgrund der Dichte der Bahnübergänge im Verlauf der gesamten Umbaumaßnahme ist gewährleistet, dass Querungen mit der Eisenbahnstrecke in naher Umgebung weiterhin ermöglicht werden.

Infrastruktur: Oberbau

Das Gleis wird komplett einschließlich des Schotterbetts erneuert. Unter dem Gleiskörper wird zur besseren Lastverteilung eine Tragschicht eingebaut. Die Gleisentwässerung, wo erforderlich, nach aktuellem Vorschriftenwerk ertüchtigt.

Nein, der Betrieb soll nach heutigem Stand mit lokal emissionsfreien Fahrzeugen erfolgen, die keine Oberleitung benötigen. (siehe Antwort zur Fahrzeugfrage).

Der Streckenverlauf orientiert sich im Wesentlichen an dem derzeitigen Streckenverlauf mit Ausnahme von einigen Bereichen wo aufgrund der Geschwindigkeitsanpassung der Streckenverlauf etwas angepasst werden muss.

Infrastruktur: Emissions-, Schall- und Erschütterungsschutz

Nach aktueller Rechtslage (16. BImschV/ Schall03) wird das detaillierte Schall- und Erschütterungsgutachten durch ein Fachbüro fortgeschrieben. Diese Gutachten werden im Rahmen der Planfeststellung öffentlich ausgelegt und können eingesehen werden.

Es gibt sowohl aktiven als auch passiven Schallschutz. Unter aktivem Schallschutz versteht man unter anderem die innovative Schienenstegabschirmung. Der passive Schallschutz wird im Einzelfall festgelegt. Welche Schallschutzmaßnahmen umgesetzt werden, wird derzeit in einem Gutachten geklärt.

Der passive Schallschutz kann nach einer Einzelfallprüfung im Rahmen des Verfahrens gewährt werden.

Zur Frage der Erschütterungen wurde ebenfalls ein Fachgutachten erstellt, welches eine Vorort-Untersuchung unter realen Bedingungen (Zugfahrt/ Erdmikrofone) beinhaltet.

Zu den Geruchs- und Schadstoffbeeinträchtigungen fanden Untersuchungen im Zuge der Umweltfachplanung zur Planfeststellung statt. Festzustellen ist, dass sich die Geruchs- und Schadstoffbeeinträchtigungen laut Untersuchung anhand von Dieselfahrzeugen als marginal darstellen. Eine Schadstoffbelastung findet bei, Einsatz von lokal emissionsfreien Fahrzeuge nicht statt.

Nach Genehmigung und Zuteilung der Fördermittel ist von einer Bauzeit von 2 Jahren auszugehen. Die Baustelle wird nach heutigem Kenntnisstand nur von Montag bis Freitag tagsüber zu normalen Arbeitszeiten betrieben.

Buskonzept

Die Reaktivierung der TN erfordert ein aufeinander abgestimmtes Bahn- und Busangebot, das im Sinne der Fahrgäste ein qualitativ hochwertiges Gesamtangebot für den Korridor bietet. Ein nicht abgestimmter „Parallelbetrieb“ der beiden Verkehrsträger wäre nicht sinnvoll.

Die Reaktivierung der TN ist eine große Chance, die ein hohes Maß an Umgewöhnung von den Kunden erfordert. Mit Inbetriebnahme der TN geht die Anpassung des Busangebotes zeitgleich einher. Abhängig von der Akzeptanz der Fahrgäste können in der Startphase Anpassungen und Optimierungen auch im Busangebot erfolgen.

Bei Reaktivierung der TN Recke – Osnabrück wird der SchnellBus S10 entfallen. Auch die Linie R11 wird auf der Strecke Westerkappeln – Wersen eingestellt. Zwischen Wersen und der Stadt Osnabrück bleibt sie erhalten, um die kleinräumige Bedienung für die Kundschaft zu erhalten.

Zu allen Haltepunkten der Bahn in der Region sind Zubringerverkehre vorgesehen, um die ländlichen Räume und die Bedienung der S10-Trasse sicherzustellen.

Bis auf wenige Ausnahmen von schwach frequentierten S10-Haltestellen werden alle Haltepunkte bedient, sodass keine längeren Fußwege gegenüber heute entstehen.

Über das zukünftige Busangebot entscheiden die politischen Gremien der Stadt Osnabrück und des Kreises Steinfurt.

Kosten

Die für 2020 geplante Standardisierte Bewertung werden alle anfallenden Kosten ermittelt und geprüft werden. In dieser Kostenbetrachtung werden die Umsetzung des BÜ-Konzepts, der Bau der Gleise und ggf. bahnparallelen Seitenwege, der Ersatzneubau von Brücken, Schallschutz, Bau und Ausstattung der Verkehrsstationen berücksichtigt.

Fahrgäste

Auf Basis der Studie aus dem Jahr 2011 wurde eine Zahl von über 5.600 Fahrgäste prognostiziert, auf Basis der zu dieser Zeit absehbaren Entwicklungen. Im Rahmen der Standardisierten Bewertung, die im Jahr 2020 durchgeführt werden soll, wird eine erneute Prognose auf Basis aktueller Daten und Planungstände durchgeführt.

Der gesamte Korridor Recke – Mettingen – Westerkappeln – Lotte wird durch die Einbindung in das Schienennetz mit schnellen Verbindungen zum Hauptbahnhof und Umsteigeverbindungen darüber hinaus profitieren.

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